Förderung für optimierte pflanzliche Mikrobiome
Die Pflanzenforscherin Dr. Eliza Loo, Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Molekulare Physiologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), wird für die kommenden zwei Jahre für ein Projekt zu mikrobiellen Gemeinschaften bei Nutzpflanzen gefördert. Ziel der im Rahmen des Klaus Tschira Boost-Funds geförderten Forschung ist es, diese Gemeinschaften zu optimieren. Loo erhielt unseren Eduard Strasburger Preis für Forschende im frühen Karrierestadium im Jahr 2024 weil sie herausfand, dass sich die an Pflanzenwurzeln siedelnden Mikroben in einzelne Abschnitte unterteilen lassen, ähnlich dem menschlichen Darm. Nun möchte sie mit dem Boost-Fund in Höhe von 120.000 Euro für zwei Jahre im Projekt Predicitve Rhizobiome Networks for Functional Microbiome Engineering die Interaktion von Mikroorganismen untersuchen. Sie will darin wurzelassoziierte Mikroorganismen (das „Rhizobiom“) kartieren sowie deren Stoffwechselaktivität untersuchen. Auf dieser Grundlage sollen Interaktionsnetzwerke erstellt werden, die die mikrobielle Integration vorhersagen können. "Letztlich geht es darum, das Mikrobiom zu optimieren und möglichst effektive Bioinokulazien für die Nutzpflanzenentwicklung bereitzustellen,“ sagt Loo.