Neues Verbundprojekt zu Governance-Fragen neuer genomischer Techniken
Mit dem interdisziplinären Verbundprojekt ALIGN entsteht ein neuer Forschungsrahmen, um die rechtlichen, ethischen und gesellschaftlichen Fragen neuer genomischer Techniken (NGT) wie CRISPR/Cas in der Pflanzenzüchtung systematisch zu bearbeiten. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderlinie „Ethische, rechtliche und soziale Aspekte von Zukunftsthemen in den modernen Lebenswissenschaften“. Die Gesamthöhe der Verbundförderung beträgt über eine Million Euro davon entfallen rund 485.000 Euro auf die Universität Bayreuth. Partner im Verbund sind das Julius Kühn-Institut, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie das Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften der LMU München. Die Universität Bayreuth übernimmt die Gesamtkoordination des Verbunds, einschließlich administrativer Steuerung, Finanzmanagement und Kommunikation mit dem Fördergeber. Zudem baut sie den ALIGN Knowledge Hub als zentrale Plattform für interne Kooperation und externe Wissenschaftskommunikation auf. Darüber hinaus entwickelt die Universität Bayreuth eine Podcast-Serie, organisiert Stakeholder-Formate und erstellt einen abschließenden Stakeholder-Report.