Auch DFG begrüßt Zustimmung des EU-Parlaments zur NGT-Regelung für neue Züchtungstechniken
Das Europäische Parlament hat in Brüssel seine finale Zustimmung zu einem neuen rechtlichen Rahmen für Pflanzen gegeben, die mit neuen Züchtungstechniken (New Genomic Techniques, NGT) hergestellt werden. In zweiter Lesung hat es die mit Mitgliedstaaten und EU-Kommission im Dezember 2025 im Trilog ausgehandelte Verordnung verabschiedet. Der Rat hatte der Verordnung bereits im April 2026 final zugestimmt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) begrüßt diesen Schritt. „Es freut mich, dass diese nun ohne weitere Änderungen erfolgt ist", sagt DFG-Präsidentin Professorin Dr. Katja Becker. "Damit können Wissenschaftler*innen ab Mitte 2028, wenn die Verordnung Anwendung findet, deutlich leichter im Freiland forschen, etwa um eine höhere Klima-Resilienz und eine bessere Schädlingsresistenz bei Pflanzen zu erreichen. So können die neuen Züchtungstechniken künftig einer der Hebel sein, um trotz eines verringerten Pestizideinsatzes stabile und steigende Erträge zu sichern.“ Die DFG hatte sich in der Vergangenheit auf europäischer Ebene intensiv für eine Reform des Gentechnikrechts eingesetzt. Auch unsere DBG war diesbezüglich viele Jahre aktiv.